David Smeyers

David Smeyers wurde in Detroit, Michigan/USA, geboren. Sein Musikstudium an der Juilliard School, New York, schloss er mit dem Master of Music ab und ging anschließend mit einem Fulbright-Stipendium nach Frankreich. Dort war er Preisträger bei den Internationalen Klarinettenwettbewerben in Toulon und Paris. Regelmäßige Auftritte als Solist und Kammermusiker führten ihn zu zahlreichen Festivals in vielen Ländern Europas, Nord- und Südamerikas sowie nach Asien (z.B. Berliner Festwochen, Radar-Festival – Mexiko-City, Flandern-Festival, Festival Acanthes, Münchener Biennale, Steirischer Herbst), dabei wirkte er bei über 150 Ur- und Erstaufführungen mit. Als Solist mit Orchester spielte er u.a. Konzerte von Mozart, Weber, Spohr und Nielsen. 1977-1985 war er Mitglied des Pariser Ensembles Kaleidocollage, 1986-2003 von ensemble avance und quartett avance. Er arbeitete mit verschiedenen Streichquartetten, wie dem Keller-Quartett und dem Minguet-Quartett, und mit anderen Kammermusikformationen zusammen. 1980 wurde das Klarinettenduo Beate Zelinsky/David Smeyers gegründet.

In zahlreichen Rundfunkproduktionen sowie für Platten- und CD-Veröffentlichungen spielte David Smeyers Werke seines klassischen und modernen Repertoires ein (u.a. Elliott Carter, Adriana Hölszky, Helmut Lachenmann, Max Reger, Daniel Rothman, Giacinto Scelsi und Stefan Wolpe). Für die Theaterproduktion „Die tätowierte Rose“ von Tennessee Williams im Residenztheater-München mit Hans Neuenfels komponierte und interpretierte er die Schauspielmusik.

David Smeyers trat als Verfasser vieler Artikel in Fachzeitschriften hervor. Seit dem Sommersemester 2003 ist er Professor für „Ensembleleitung Neue Musik“ an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, wo er auch das von ihm gegründete Ensemble 20/21 leitet. Er lebt in Köln.

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